Energiesparlampen – nicht die letzte Fehlentscheidung der EU

In Plusminus zeigte die ARD die Vielfältigkeit der Probleme von Kompaktleuchtstofflampen, die umgangssprachlich auch Energiesparlampen genannt werden. „Die von der EU vorgeschriebene Energiesparlampe entwickelt sich zum ernsthaften Problem für Mensch und Natur. Plusminus zeigt, wie gesundheitsschädlich die Lampen für Menschen sein können und wer sie überhaupt noch zurücknimmt. (ARD)“.

Hier geht es zum Beitrag vom 15.10.2014: http://www.ardmediathek.de/tv/Plusminus/Gef%C3%A4hrliche-Energiesparlampen/Das-Erste/Video?documentId=24114474&bcastId=432744

Und die Politik sieht weiterhin einfach zu, wie die Umwelt vergiftet wird, es ist ja nur eines unter vielen anderen Giften, die im Sinne der Industrie massenweise in die Umwelt gelangen.

Vielen Dank an die gut beazhlten und wenig informierten EU-Abgeordneten, die Bundesregierung und alle Lobbyisten! Auch Ihr müßt in dieser Umwelt leben!

 

Baubiologie Plauen – Rüdiger Weis

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Dirty Power – Elektrosmog neuer Art

Unsere Konsumentengewohnheiten bringen Phänomene mit sich, die meist nur in Fachkreisen Anlass für Diskussionen und Besorgnis bieten, jedoch jeden betreffen:

Oberschwingungen im Stromnetz, sogenannte „Dirty Power“.

Das deutsche Wechselstromnetz in allen Stromkabeln im Außenbereich und in Häusern beinhaltet Strom mit einer Spannung von 230 bzw. 400 Volt und einer Frequenz von 50 Hertz. Auf diese Frequenz sind alle Stromverbraucher eingestellt, bei größeren Abweichungen kann es zu Schäden an den Geräten kommen.

Seit einigen Jahren kommt es jedoch zunehmend zu Problemen.

Früher wurden elektrische Verbraucher wie Glühlampen, Kondensatoren, Elektroherde und Elektromotore, die in der Regel lineare Verbraucher waren, angewendet. Sie nutzten den Strom, wie er aus der Steckdose kam.

Heute besitzt man eine Unmenge von elektronischen Produkten, Computern und Nebengeräten, Fernseher, Handies usw. In den Häusern stehen Induktionsherde, leuchten Energiespar- und LED – Lampen, gehören Dimmer, Gleichrichter, diverse Netzteile und Ladegeräte zum Standard. Diese Geräte sind nicht-lineare Verbraucher und erzeugen zusätzliche Frequenzen bzw. Phasenverschiebungen des Stroms innerhalb der Stromleitungen.

Auf den Dächern liegen Solarzellen und die Landschaft ist vollgestellt mit Windkraftanlagen, die alle Wechselrichter oder elektronische Transformatoren benötigen. Diese Anlagen zerhacken den ins Netz einzuspeisenden Strom, um ihn an das Wechselstromnetz anzupassen und erzeugen dadurch auch ungleichmäßige Vielfache der Grundschwingung von 50 Hertz bis in den Megahertz – und sogar Gigahertz – Bereich hinein, also 100, 150,.. 1000, 1500 Hertz etc.. Diese Schwingungen breiiten sich im gesamten Stromnetz aus.

Karl-Heinz Eberhard aus Dortmund, Mitglied des Baubiologenvereins BIOLYSA e.V. dazu: „Man kann sich das vorstellen, wie bei einem Weiher bei Windstille: Wirft man einen einzigen Stein hinein, ergibt sich auf der Wasseroberfläche ein symmetrisches Wellenbild: Das wäre der 50-Hertz-Strom. Wirft man eine Hand voll Steine hinein, ergibt sich ein völlig chaotisches Wellenbild. Im Wasser macht das nichts, aber durch die Oberschwingungen in unseren Stromkabeln ergeben sich niederfrequente Wechselfelder in einem sehr breiten Frequenzspektrum. Der menschliche Körper ist jedoch schon mit dem normalen 50-Hertz-Wechselfeld überfordert, weil es so etwas in der Natur gar nicht gibt.“

Eberhard weiter: „Die Oberschwingungen verschwinden auch nicht einfach: Sie werden ja ständig und überall erzeugt, sie verbreiten sich überall hin, wo Verbindung mit dem Stromnetz besteht und werden in den höheren Frequenzen sogar wie Funksignale abgestrahlt.“

Ganz allgemein sind diese Oberschwingungen aus technischer Sicht ein zunehmendes Problem für Sicherungen, Neutralleiter, Motore und Schaltelemente – diese Teile können sich extrem überhitzen, können in Brand geraten oder anderweitig zerstört werden.
Für die Oberschwingungen im öffentlichen Netz sind größtenteils die Netzbetreiber und Energieversorger zuständig, die sich bemühen müssen, mit ihren Transformatoren, Zählern und speziellen Kompensationsgeräten die Oberschwingungen von Großanlagen mehr oder weniger herauszufiltern und irgendwie abzuleiten.
Auch in Industrie- und großen Bürogebäuden ist die Installation vor Oberschwingungen aus dem Netz einigermaßen sicher, weil die Stromverteiler oft über Netzfilter verfügen.

Eberhard: „Anders ist es in den Wohngebäuden: Je mehr Menschen in einem Haus wohnen bzw. je mehr Elektrogeräte moderner Bauart vorhanden sind, desto stärker sind die Belastungen. Normalerweise sind die Kabel in normalen Häusern ja nicht abgeschirmt und stehen ständig unter Spannung. So wird jedes Kabel zum Emittenten von niederfrequenten elektrischen Wechselfeldern eines extremen Frequenzgemisches und dient gleichzeitig auch als Antenne für völlig wirre Funksignale.“

Der Baubiologe weiss, dass diese Phänomen nicht nur technische Probleme bereiten:
„Diese Schwingungen und Felder spürt man nicht unmittelbar, sie zeigen aber trotzdem Wirkungen: Alle Lebewesen dieser Welt kennen natürlicherweise nur Gleichfelder ohne jede Frequenz, Wechselfelder gibt es in der Natur gar nicht. 50-Hertz-Felder (in anderen Ländern 60-Hertz-Felder) für Wechselstrom gibt es erst seit ca. 120 Jahren. Durch die zunehmende Elektrifizierung des Alltags haben sich auch die gesundheitlichen Folgeprobleme durch die Wechselfelder gesteigert.

Seit etwa 20 Jahren gibt es zusätzlich in zunehmendem Maße die oben beschriebenen Phänomene der „Dirty-Power“. Da hat sich noch kein einziges Lebewesen daran gewöhnen können: Für viele Menschen wirken diese Impulse wie ein ständig vorhandener extremer Stressfaktor, dem sie nicht ausweichen können, weil sie sich, wie die meisten Menschen, einen großen Teil ihres Lebens in Innenräumen aufhalten“.

Ein Wahrnehmungsorgan für elektrische Felder haben wir Menschen nicht, so bemerken wir die Felder zunächst gar nicht. Wir spüren erst die mittel- und langfristigen Auswirkungen!

Baubiologen sind der Ansicht, dass diese Folgen sich in allgemeiner Abgespanntheit und Müdigkeit, Konzentrationsstörungen, erhöhter Stressanfälligkeit, nervlicher Überanstrengung, Immunschwäche und deren Folgen mit erhöhter Infektanfälligkeit, Bluthochdruck und anderen Stressfolgekrankheiten, sowie psychischen Problemen wie „Burn out“ und Depressionen zeigen. Auch Krebserkrankungen werden mit den elektrischen Wechselfeldern aus dem Stromnetz in einen Zusammenhang gebracht. An diesen Gesundheitsproblemen wären mithin nicht nur unsere zunehmend stressigen Arbeitsbedingungen schuld, sondern die allgemeinen Lebensumstände durch die steigende Technisierung unseres Lebensumfeldes.

Ein Lösungsansatz:
„Um diese allgemeinen Belastungen zu minimieren, sollte man sich professionell beraten und helfen lassen. Manche Menschen schalten nachts ihre Sicherungen ab, um wenigstens gut schlafen zu können. Aber das ändert leider nichts an den abstrahlenden Belastungen, weil sich die Oberschwingungen auch über den Neutralleiter weiterverbreiten können, der ja durch die Sicherung normalerweise nicht geschaltet wird.

Das einzige, was helfen würde, wäre ein hochwertiger Netzabkoppler mit Netzfilter. Damit kann man komfortabel die gesamte Spannung eines Stromkreises abschalten lassen, wenn man keinen Strom mehr braucht und bei Bedarf schaltet sich die Spannung automatisch wieder zu.  „Dirty Power wird immer zuverlässig kompensiert.

Solche Geräte gibt es in der Regel aber nicht im Baumarkt und die meisten Elektriker wissen leider nicht gut genug darüber Bescheid.

Deswegen sollte man sich vertrauensvoll an einen Baubiologen wenden: Der kann einem nicht nur Bezugsadressen für gute Geräte nennen, sondern kann vor und nach dem Einbau entsprechende Messungen durchführen, um einen Sanierungserfolg auch sicherzustellen.“

Die Baubiologen von BIOLYSA e.V.messen alle Belastungen aus Elektrosmog, können sämtliche Schadstoffmessungen durchführen und sind zumeist auch Schimmelsachverständige. Sie sind deutschlandweit tätig, kennen alle kritischen Sachverhalte und mögliche Vermeidungsmaßnahmen bei baubiologischen Belastungen jeglicher Art.

Die Beratungsstellen sind gute Adressen für kostenlosen telefonischen Rat und bei Bedarf auch Begutachtungen, die dann allerdings kostenpflichtig sind.

Baubiologie Plauen – Rüdiger Weis (Beratungsstelle Biolysa e.V. und IBN)