Diagnose Funk e.V. bezieht Stellung zu den Ergebnissen der Stiftung Warentest zum Risiko Handy

Nach der umfangreichen Analyse des Artikels „Wie riskant ist Handystrahlung?“ der Stiftung Warentest in der test-Heft-Ausgabe vom September 2019 veröffentlichte die
Verbraucherschutzorganisation diagnose:funk sowohl eine kritische Pressemitteilung, als auch ihre eigene ausführliche Analyse des Artikels unter dem provokanten Titel
„Voll daneben oder wie bestellt?“.
Sie kam im Gegensatz zur Stiftung Warentest keinesfalls zu dem Ergebnis, dass der
aktuellen Forschungslage zu den Gesundheitsfolgen durch Mobilfunk-Strahlung eine
Unbedenklichkeit bescheinigt werden könne.
„Was sich ‚Stiftung Warentest‘ mit dem Artikel über riskante Handystrahlung im September-Heft geleistet hat, ist wirklich krass und weit jenseits der wissenschaftlichen Erkenntnisse“, sagte Jörn Gutbier, Vorsitzender von diagnose:funk in der Pressemeldung vom 04.09.2019.
Der Verband Baubiologie unterstützt die Forderungen von diagnose:funk an die
Chefredaktion von ‚Stiftung Warentest‘, die sie beratenden Experten und ggf. deren
Verbindungen zur Mobilfunk-Industrie öffentlich zu benennen sowie darzulegen, wie es zur selektiven Studienauswahl und zur verfälschten Interpretation der Studien kam.Die
Pressemitteilung und den Artikel „Voll daneben oder wie bestellt?“ findet Ihr hier auf
der Homepage von diagnose:funk.
Zum Artikel der Stiftung Warentest geht es hier. Der komplette Artikel ist kostenpflichtig im Download erhältlich.

 

Eine Information von Baubiologie Plauen

 

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Internet und Mobilfunk sind Feinde des Klimas!

 

von Werner Thiede  –  https://www.welt.de/debatte/kommentare/article199030437/Klimawandel-Internet-und-Mobilfunk-sind-Feinde-des-Klimas.html?wtrid=onsite.onsitesearch

 

 

„Studien legen nahe, dass nicht nur Menschen, sondern auch Bäume unter der Strahlung zu leiden haben“, schreibt Werner Thiede

 

Digitalisierung und der Ausbau des 5G-Netzes werden von staatlicher Seite bejaht und gefördert. Dabei unterschlagen sie den damit einhergehenden Energieverbrauch und die daraus resultierenden Belastungen für das Klima, warnt unser Gastautor.

Laut eines aktuellen Berichts der Vereinten Nationen steht es um die Umwelt unseres Planeten so schlecht, dass die Gesundheit der Menschen zunehmend bedroht wird. Daran ist aber nicht nur das viel diskutierte CO2 schuld. Vielmehr gilt es angesichts der globalen Lage, auch die „heiligen Kühe“ Digitalisierung und Mobilfunk ernsthaft ins Visier zu nehmen. Deren unbestrittener, vielfach bestechender Nutzen darf nicht länger über die mit ihnen verknüpften ökologischen Gefahren hinwegtäuschen.

Digitale Kommunikation kann teils durchaus umweltfreundliche Effekte haben, erzeugt aber unterm Strich neue oder verschärfte Umweltprobleme. Mögliche Einsparpotenziale verpuffen, wenn sich die Rechnerleistungen alle anderthalb Jahre verdoppeln und immer mehr Geräte produziert und genutzt werden.

Beim weltweiten Stromverbrauch liegt das Internet im Länderranking auf Platz 3; es dürfte also mitverantwortlich sein für den Klimawandel. Namentlich die Supercomputeranlagen, euphemistisch Cloud genannt, fressen gigantische Energiemengen. Jörn Gutbier unterstreicht als Vorstandsvorsitzender der Verbraucherorganisation Diagnose Funk: „Auch die digitale Transformation der Gesellschaft ist letztendlich fossil.“

 

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Der neue Klimaabsolutismus

Besonders mächtig ist das herrschende Tabu beim Mythos Mobilfunk – ganz offensichtlich wegen damit verbundener praktischer Vorteile auf Nutzerseite und kapitalistischer Interessen auf Herstellerseite. Die nahezu omnipräsente Strahlung dürfte freilich ihren Anteil an der Aufheizung des Erdklimas haben – primär wegen der mit ihr entstehenden Verlustenergien. Gemäß dem Zweiten Hauptsatz der Wärmelehre geht schlussendlich alles in Wärme über, also auch die Strahlenenergie. Dabei dürfte der effektive technische Wirkungsgrad des Mobilfunks, bezogen auf die in den Endgeräten genutzte Energie, der geringste sein im Vergleich zu allen sonst bekannten Technologien.

Die jetzt angestrebte flächendeckende Bestrahlung mit 4G- und 5G-Mobilfunk bis in letzte Täler und Kellerwinkel hinein kann man ohne Übertreibung als Funktotalitarismus bezeichnen. Angesichts der kontroversen wissenschaftlichen Befunde auf diesem Gebiet drängt sich die Frage auf: Steht neuerdings die Perfektionierung der Funkinfrastruktur noch über dem grundrechtlichen Prinzip der körperlichen Unversehrtheit und dem darauf zu beziehenden Vorsorgegebot?

5G wird den Energieverbrauch deutlich steigern

Denn es gibt international etliche Indizien dafür, dass Mobilfunk nicht nur thermisch, sondern selbst unterhalb der Grenzwerte biologisch wirken kann. Studien legen übrigens nahe, dass nicht nur Menschen, sondern auch Bäume unter der Strahlung zu leiden haben. Warum ignoriert man von staatlicher Seite bislang Appelle, das Waldsterben endlich dahingehend intensiver zu untersuchen?

Bei 5G sind es die fehlenden Indizien für die gesundheitliche Unbedenklichkeit dieser neuen Strahlungsart, die ans Vorsorgeprinzip gemahnen und wissenschaftliche Rufe nach einem Moratorium beim Ausbau ethisch rechtfertigen. Zudem gibt gerade auch hier der ökologische Aspekt Anlass zur Sorge.

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So klimaschädlich sind transparente Gebäude

So warnt Medizinprofessor Karl Hecht von der Berliner Charité mit Blick auf 5G: „Die thermischen Wirkungen dieses Systems bewirken ein sanftes Vergrillen des Lebens auf der Erde. Mensch, Tiere, Pflanzen.“ Laut Hecht ist eine Erwärmung der Hülle der mit 5G-Funknetzen bestückten Erde zu erwarten. Jedenfalls wird 5G-Mobilfunk ein Mehrfaches an Energieverbrauch im Vergleich zu den Vorgängergenerationen mit sich bringen.

Dass es so kommt, ist aber kein Naturgesetz, sondern bedingt durch den ideologischen Glauben an unbedingtes Wachstum, das irrtümlich mit Fortschritt gleichgesetzt wird. Mehr als bisher sollte erforscht und einkalkuliert werden, wie viel elektrische Energieleistung in Zukunft mit Funk, dem Internet der Dinge, Smart City und Smart Country sowie Radar und WLAN beim autonomen Fahren letztlich in Wärme umgesetzt wird.

Ökologisch und gesundheitlich dürfte es hilfreich sein, wenn künftig auf Outdoor-Mobilfunk gesetzt wird – am besten in  Gestalt eines Netzes von erkennbaren Hotspots, sodass Indoor-Funk nur dort zum Einsatz kommt, wo er wirklich gebraucht wird.

Der Autor ist apl. Professor für Systematische Theologie an der Universität Erlangen-Nürnberg, Pfarrer im Ruhestand und Publizist

Eine Information von Baubiologie Plauen

Aufruf an Freunde und Unterstützer einer gesunden und intakten Lebenswelt

 

Die Bundesregierung führt mit großer Eile das sozio-technische Mobilfunknetzwerk 5G ein (Smart-Cities, -Countries, -Homes), ohne Technikfolgenabschätzung oder Umweltverträglichkeitsprüfungen. Kein entwickeltes Industrieland auf dieser Erde will den Anschluss verpassen. 5G ist auf globaler Ebene die Hauptschlagader für Digitalisierung, Big Data, Künstliche Intelligenz, Virtual Realty und für eine smarte Lebenswelt, die penetrierend in schillernden Farben beworben wird. Neben allen omnipotenten Eigenschaften der 5G-Technologien, in die unsere Wirtschaft große Erwartungen setzt, zeigt entgegen allen Widerständen der aktuelle  Forschungsstand auf solider Basis noch größere Risiken und Gefahren für die Gesundheit der Menschen, für Biosphäre, Flora und Fauna, Klima, informationelle Selbstbestimmung, Demokratie und Freiheit. Das Heer von elektro(hyper)sensiblen Menschen mit den unterschiedlichsten Symptomen und Beschwernissen im Alltag wächst mit der immer weiter zunehmenden, künstlichen Strahlenexposition, die mit 5G ein unvorstellbares Ausmaß erreicht, der niemand mehr entrinnen kann. Mit 5G ist Wachstum das Ziel – Eine noch schlimmere Verstrahlung unserer Lebensumwelt und noch mehr Umweltzerstörung ist die Folge, wenn es jetzt in Deutschland zu einer flächendeckenden Einführung dieser neuartigen Mobilfunktechnologie kommt, so wie es die Bundesregierung von der Industrie fordert.

Ausweis hierfür sind die ernsthaften Besorgnisse und dadurch motivierten, zahlreichen internationalen Appelle von hunderten Wissenschaftlern und Medizinern auf der ganzen Welt ( http://www.5gspaceappeal.org  www.5gappeal.eu  www.emfscientist.org ). Diese unerhörten Warnungen formen jetzt Bürger*innen in politischen Widerstand um. Sie setzen jetzt Information, Fakten und friedliches Miteinander ein, für eine staatliche Regulierung der 5G-Mobilfunktechnologien, die geeignet ist, Menschen, Flora und Fauna zu schützen. Großstädte wie Brüssel oder Rom haben reagiert: Sie verfügten ein 5G-Stopp. Wenn Politiker nicht handeln, müssen wir handeln:

 

Bundesweit  – 21./22. September – 5G-Mahnwachen

Berlin – 20. -23.September – 5G-Mahnwachen, jeweils von 10:00-18:00 Uhr vor dem Reichstagsgebäude (21.09.19 vor dem Bundeskanzleramt)

Berlin – 22. September – 5G-Demonstration und Kundgebung, 13:00-16:30 Uhr (Hauptredner: Prof. Dr. Klaus Buchner (MdEP)

Berlin – 23. September – 12:00 – 13:00 Uhr, Öffentliche Anhörung zur 5G-Bundestagspetition „Keine Einführung der Mobilfunktechnologie 5G, solange wissenschaftlich konsistente Zweifel an der Unbedenklichkeit bestehen“ (ID 88260).

 

Die Veranstalter, die Europäische Bürgerinitiative „Attention 5G“ und die Umwelt- und Verbraucherschutzorganisation „diagnose:funk“, bitten um Ihre Unterstützung. Wir wollen gemeinsam die Bundesregierung bewegen, technologischen Fortschritt auf gesunde Beine zu stellen. Niemand muss auf eine zukunftsfähige, digitale Kommunikation verzichten. Eine gesunde Wirtschaft und Gesellschaft braucht gesunde und vitale Menschen in einer intakten Umwelt. Weitere Informationen auf der Website: www.stopp5g.net und in den in den Dateianhängen.

Wir finanzieren diese Aktivitäten ausschließlich aus Spenden: Ethikbank, IBAN: DE89 8309 4495 0003 4195 92, BIC: GENODEF1ETK, Kennwort: „Demo Berlin“, Kontoinhaber: Europäische Bürgerinitiative „Attention 5G“

 

Mit besten Grüßen

für das Organisationsteam EBI „Attention 5G“

Eduard Meßmer

info@attention-5G.eu

www.attention-5G.eu

 

Eine Information von Baubiologie Plauen

Behauptungen und Scheinargumente Teil VI „WLAN an Schulen senkt die Strahlenbelastung der Schüler!“

Ab Herbst 2019 können bundesweit die Schulen aus den 5 Milliarden Euro des Digitalpaktes Gelder auch für die WLAN-Installation an Schulen beantragen. Auf die Kritik, dass WLAN gesundheitsschädlich sei, wird gerne mit dem Argument gekontert, es sei sinnvoll, WLAN an der Schule zu nutzen, weil es sehr viel strahlungsärmer sei, als wenn die Schüler*innen ihr Smartphone im Klassenzimmer über die Mobilfunknetze (GSM, UMTS, LTE) nutzen würden. Die Aussage ist eine typische Halbwahrheit, problematisch und irreführend in vier Punkten:

Lesen Sie die Argumentationen:

https://www.diagnose-funk.org/publikationen/artikel/detail&newsid=1448

 

Eine Information von Baubiologie Plauen

5G als neues Risiko

Laut dem jüngsten Sonar-Bericht von Swiss Re zählt die 5G-Mobilkommunikationstechnologie zu den Top-5-Risiken mit den grössten potenziellen Auswirkungen auf die Versicherungsbranche.

Die weiteren Risiken sind bereits in den Vorjahren zumindest einmal erwähnt worden; es sind dies der Klimawandel, die Geldpolitik der Notenbanken, Gentests und das Zusammenwirken von digitalen Lösungen in Kombination mit veralteter IT-Infrastruktur. Bei der 5G-Technologie sehen die für diese Studie befragten Risiko- und Versicherungsexperten die grössten Risiken bei gesundheitlichen Folgen aufgrund der elektromagnetischen Strahlung, bei Hackerangriffen (klassische Attacken und Spionage) sowie bei Sicherheitslecks.

Die hohe Kapazität habe einen weiteren Nachteil: Es werde weniger Zeit brauchen, um Daten zu stehlen. Dass Swiss Re immer wieder ein Auge auf mögliche Hacker-Einfallstore wirft, ist kein Zufall: Einerseits zählt die Attacke auf die US-Krankenkasse Anthem von 2015 zu den grössten Angriffen, die es jemals gegeben hat; die Daten von 79 Millionen Kunden waren damals abhandengekommen. Andererseits zählen Cyber-Policen zu den wenigen echten Wachstumsfeldern der Versicherungsbranche. (mn)

Die Quelle: https://www.swissre.com/institute/research/sonar/sonar2019.html

Eine Information von Baubiologie Plauen

Im digitalen Dauerstress – Freie Presse Chemnitz

Das Smartphone: Es ist überall. Wir lesen und schreiben digital. Lassen uns den Weg von A nach B erklären und vieles mehr. Das hilft – aber nimmt uns auch viel Zeit. Und nicht nur das, sagen Forscher, die vor einer Überlastung des Gehirns und einer immer größer werdenden Denkfaulheit warnen.

https://www.freiepresse.de/nachrichten/panorama/im-digitalen-dauerstress-artikel10566144

Eine Information von Baubiologie Plauen

Radon Bodenluftmessungen vor dem Neubau

Bevor Sie Ihr Traumhaus auf Ihrem Grundstück bauen, wird eine Beprobung des vorhandenen Bodengases empfohlen.

Wir benötigen dazu einen aktuellen Lageplan des Grundstückes und die Einordnung des geplanten Hauses auf dem Grundstück.

Rn-Bodenluftmessung Höchstwerte bei 65 kBq

Aus den gewonnen Ergebnissen wird eine Durchschnittsgröße und ein Maximalwert der Messungen des Rn-Bodengases ermittelt. Diese  Werte können dann zur Festlegung von geeigneten Schutzmaßnahmen herangezogen werden.

Eine Überprüfung des erstellten Neubaues auf Einhaltung der Referenzwerte wird für öffentliche Bauten, Arbeitsplätze und auch für Privat empfohlen. Dies kann durch Kurzzeit- oder Langzeitmessungen erfolgen und gibt Ihnen Sicherheit.

Wir sind als Radonfachperson zertifiziert (Bayrisches Landesamt für Umwelt, Sächsisches Staatsministerium für Umwelt und Landwirtschaft)

Eine Information von Baubiologie Plauen