Moin,

letzte Woche brachte die Freie Presse einen sehr langen Beitrag über Mobilfunkmessungen in Zwickau (s. Link unten).

Groß aufgemacht und natürlich mit dem Ergebnis, dass keine Grenzwertüberschreitungen vorliegen. Man kann in einer farbigen Karte die „Belastungen“ ablesen. Diese Messungen eines Professors werden deutschlandweit im Rahmen eines Projektes durchgeführt.

Über die Art des eingesetzten Messgerätes, der Bewertung der erfassten Daten usw. schweigt sich das Blatt, ggf. der Untersuchende aus.

Interessant, jedoch ist eine Grenzwertüberschreitung bei diesen immer noch hohen Grenzwerten der BISchV nicht wirklich zu erwarten.

Verharmlosung? Der Laie wird diese auf der Ebene der Straße gemessenen Werte auf seine Wohnung beziehen, dort gelten sie jedoch nicht adäquat, dieser Hinweis fehlt gänzlich.

http://www.freiepresse.de/LOKALES/ZWICKAU/HOHENSTEIN-ERNSTTHAL/Staerkste-Funkstrahlung-am-Ring-gemessen-artikel9405789-1.php

So dient dieses Pamphlet eigentlich wieder mal nur der Beschwichtigung erhitzter Gemüter von „nichtwissenden“ Bedenkenträgern gegen den immer mehr wachsenden Einsatz mobiler Funkbelastungen.

Wir führen für Sie gerne eine Erfassung der Belastungen in Ihren Wohnräumen durch, geben Hinweise über Sanierungsmöglichkeiten und Schutz.

Kontaktieren Sie un unter Baubiologie Plauen

 

 

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Was die Wiener Ärztekammer allen Mobilfunkanwendern rät

Im Überblick:

  • Prinzipiell gilt: So wenig und so kurz wie möglich telefonieren – Festnetz verwenden oder SMS schreiben. Kinder und Jugendliche unter 16 Jahren sollten Handys nur für den Notfall mitführen!
  • „Der Abstand ist dein Freund“ – das Handy während des Gesprächsaufbaus von Kopf und Körper fernhalten beziehungsweise achten Sie auf den in der Bedienungsanleitung vom Hersteller empfohlenen Abstand. Nutzen Sie die eingebaute Freisprecheinrichtung oder ein Headset!
  • Bei Verwendung von Headsets oder integrierter Freisprecheinrichtung Handys nicht unmittelbar am Körper positionieren – besondere Vorsicht gilt hier für Schwangere. Bei Männern sind Handys in der Hosentasche ein Risiko für die Fruchtbarkeit. Personen mit elektronischen Implantaten (Herzschrittmacher, Insulinpumpen et cetera) müssen auf Abstand achten. Wenn nicht anders möglich: äußere Rocktasche, Rucksack oder Handtasche verwenden!
  • Nicht in Fahrzeugen (Auto, Bus, Bahn) telefonieren – ohne Außenantenne ist die Strahlung im Fahrzeug höher. Zudem wird man abgelenkt und man belästigt in öffentlichen Verkehrsmitteln die Mitreisenden!
  • Während des Autolenkens herrscht absolutes SMS- und Internetworking-Verbot – die Ablenkung führt zur Selbstgefährdung und zur Gefährdung anderer Verkehrsteilnehmer!
  • Zu Hause und am Arbeitsplatz über das Festnetz telefonieren – Internetzugang über LAN-Kabel (zum Beispiel via ADSL, VDSL, Glasfaser) strahlt nicht, ist schnell und datensicher. Dauerstrahlende DECT-Schnurlostelefone, WLAN-Access-Points, Datensticks und LTE-Homebasis-Stationen (Box, Cube et cetera) sollten vermieden werden!
  • Gehen Sie öfter offline oder verwenden Sie den Flugmodus – für Funktionen wie zum Beispiel Musikhören, Kamera, Wecker, Taschenrechner oder Offlinespiele ist nicht immer eine Internetverbindung notwendig!
  • Weniger Apps bedeutet weniger Strahlung – minimieren Sie die Anzahl der Apps und deaktivieren sie die meist überflüssigen Hintergrunddienste Ihres Smartphones. Das Deaktivieren von „Mobile Dienste“ / „Datennetzmodus“ macht aus dem Smartphone wieder ein Handy. Sie sind weiterhin erreichbar, vermeiden aber viel unnötige Strahlung durch Hintergrunddatenverkehr!
  • Vermeiden Sie das Handytelefonieren an Orten mit schlechtem Empfang (Keller, Aufzug et cetera) – in solchen Situationen steigert das Handy die Sendeleistung. Verwenden Sie bei schlechter Empfangsqualität ein Headset oder die Freisprecheinrichtung!
  • Beim Kauf von Handys auf einen möglichst geringen SAR-Wert sowie einen externen Antennenanschluss achten!

(S E R V I C E – Die Plakate „Strahlende Informationen: 10 medizinische Handy-Regeln“ können in der Pressestelle der Ärztekammer für Wien kostenlos – auch für Schulen – unter Tel.: (01) 51501-1223, E-Mail: pressestelle@aekwien.at, bestellt werden;

Plakat-Download auf der Homepage der Ärztekammer für Wien: http://www.aekwien.at/aekmedia/Medizinische-Handy-Regeln.pdf)

Quelle: http://www2.aekwien.at/1964.py?Page=1&id_news=8972

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