Studie des Bundesamtes für Strahlenschutz erklärt den denkenden Bürger zum Problem.

https://www.diagnose-funk.org/publikationen/artikel/detail&newsid=1504

Besorgt über den wachsenden Widerstand angesichts der Gesundheitsgefahren der Mobilfunkstrahlung, insbesondere zu 5G, will die Regierung eine Informationskampagne für mehr Akzeptanz starten. Ein Ziel: die Planungsverfahren beim Ausbau der Mobilfunk-Infrastruktur sollen schneller werden, und nicht mehr durch Initiativen und Gemeinderäte beeinflusst werden.

Diese Reaktion auf den 5G-Widerstand merkt man bereits. Verstärkt kommen in der Presse Artikel, in denen Risiken heruntergespielt werden. Dabei arbeiten offensichtlich die Bundesregierung, das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS), die ICNIRP und Stiftungen des Bundes zusammen.

 

eine Information von Baubiologie Plauen

Handlungsleitfaden zum Artenschutz beim Bauen

Ein neuer Leitfaden des Wirtschaftsministeriums führt die Planung von Bauvorhaben mit dem Artenschutz zusammen und zeigt Wege zu effizienten und rechtssicheren Lösungen auf.

Wie gelingt es, den Artenschutz und die artenschutzrechtlichen Anforderungen beim Planen und Bauen effizient und damit zeitsparend abzuarbeiten? Hierzu hat das Wirtschaftsministerium (Baden Würtemberg) unter Mitwirkung des Umweltministeriums einen Handlungsleitfaden „Artenschutz in der Bauleitplanung und bei Bauvorhaben“ herausgegeben.

 

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Forderung der Politik – 5G in Ampeln und Laternen –

Der Bundesverkehrsminister setzt ein Papier von HuaweiNokia und der Telekom um und fordert Städte und Gemeinden auf, mehr 5G-Standorte anzubieten.

 

Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) fordert die Bundesländer und Kommunen dazu auf, auch Ampeln und Laternenmasten als Antennenstandorte freizugeben. „Die Mitnutzung vorhandener Infrastruktur wie zum Beispiel Ampeln, Straßenlaternen oder Gebäuden ist für einen schnellen 5G-Ausbau unerlässlich“, sagte Scheuer dem Magazin Focus Online„Dafür schaffen wir jetzt die Rahmenbedingungen.“

 Zudem empfehlen die Autoren Standorte für Smart Cells. Empfohlen werden „Befestigungen in geringer Höhe an Gebäuden, aber auch innerhalb von Gebäuden.“

Bereits im Dezember 2018 forderten die Telekom, Huawei, Nokia und das Fraunhofer-Institut für Fabrikbetrieb und -automatisierung (Fraunhofer IFF), 5G-Antennen an neuen Standorten zu installieren, um bestehende Sites leichter ausbauen zu können. Das gaben die Partner in dem Papier „Konvergente Netze im Aufbruch“ auf dem Digitalgipfel der Bundesregierung bekannt. Small-Cell-Standorte für 5G seien Straßenlaternen, kommunale Hinweisschilder, wie zum Beispiel an U-Bahn-Zugängen, und Fahrgastinformationstafeln im öffentlichen Nahverkehr.

 

Quelle:  https://www.golem.de/news/ausbau-scheuer-fordert-von-kommunen-5g-in-ampeln-und-laternen-1908-143428.html?utm_source=nl.2019-08-26.html&utm_medium=e-mail&utm_campaign=golem.de-newsletter

 

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Smartphones: Besser auch NFC abschalten

Wie bekannt ist, sollte man bei Smartphones möglichst „Mobile Daten aus“ aktivieren, um die eigenständigen Aktivitäten des Smartphones im Internet zu unterbinden.

Es gibt – neben Strahlungsaspsekten – einen weiteren gewichtigen Grund, warum man auch NFC (Near Field Communication) abschalten sollte.
Mehr hierzu gibt es in dem SWR-Beitrag „Vorsicht Verbrechen“

unter

https://www.youtube.com/watch?v=LMjHNbRjLCA

 

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Energieintensive Herstellung: Smartphones 2040 die größten Klimakiller

Kanadische Forscher warnen: „Der CO2-Ausstoß von Smartphones bedroht die Umwelt,  Schuld daran ist der weltweite Datenrausch der Handynutzer.“ Nicht erwähnt ist der Erwärmungseffekt der Umwelt durch die Wirkung der Mikrowellen. Darüber sollte gesprochen und auch geforscht werden …

und nicht erwähnt sind auch die steigenden Energieanforderungen durch beständiges notwendiges Aufladen der Geräte.

Ein wenig beachteter Bericht aus Mai 2019:

https://www.zdf.de/nachrichten/heute/smartphones-2040-groesste-klimakiller-100.html

 

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Klimakrise: Anpacken statt kapitulieren!

Wir BürgerInnen schauen nicht mehr länger zu, wie die Regierung unsere Zukunft verheizt. Wir setzen ihr deshalb eine Frist: Bis zum 29. November, also zur Halbzeitbilanz der Großen Koalition und zu Beginn der Weltklimakonferenz, muss sie ein wirksames Klimapaket und -gesetz beschließen!

https://www.umweltinstitut.org/mitmach-aktionen/klimakrise-anpacken-statt-kapitulieren.html

Diagnose Funk e.V. bezieht Stellung zu den Ergebnissen der Stiftung Warentest zum Risiko Handy

Nach der umfangreichen Analyse des Artikels „Wie riskant ist Handystrahlung?“ der Stiftung Warentest in der test-Heft-Ausgabe vom September 2019 veröffentlichte die
Verbraucherschutzorganisation diagnose:funk sowohl eine kritische Pressemitteilung, als auch ihre eigene ausführliche Analyse des Artikels unter dem provokanten Titel
„Voll daneben oder wie bestellt?“.
Sie kam im Gegensatz zur Stiftung Warentest keinesfalls zu dem Ergebnis, dass der
aktuellen Forschungslage zu den Gesundheitsfolgen durch Mobilfunk-Strahlung eine
Unbedenklichkeit bescheinigt werden könne.
„Was sich ‚Stiftung Warentest‘ mit dem Artikel über riskante Handystrahlung im September-Heft geleistet hat, ist wirklich krass und weit jenseits der wissenschaftlichen Erkenntnisse“, sagte Jörn Gutbier, Vorsitzender von diagnose:funk in der Pressemeldung vom 04.09.2019.
Der Verband Baubiologie unterstützt die Forderungen von diagnose:funk an die
Chefredaktion von ‚Stiftung Warentest‘, die sie beratenden Experten und ggf. deren
Verbindungen zur Mobilfunk-Industrie öffentlich zu benennen sowie darzulegen, wie es zur selektiven Studienauswahl und zur verfälschten Interpretation der Studien kam.Die
Pressemitteilung und den Artikel „Voll daneben oder wie bestellt?“ findet Ihr hier auf
der Homepage von diagnose:funk.
Zum Artikel der Stiftung Warentest geht es hier. Der komplette Artikel ist kostenpflichtig im Download erhältlich.

 

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Internet und Mobilfunk sind Feinde des Klimas!

 

von Werner Thiede  –  https://www.welt.de/debatte/kommentare/article199030437/Klimawandel-Internet-und-Mobilfunk-sind-Feinde-des-Klimas.html?wtrid=onsite.onsitesearch

 

 

„Studien legen nahe, dass nicht nur Menschen, sondern auch Bäume unter der Strahlung zu leiden haben“, schreibt Werner Thiede

 

Digitalisierung und der Ausbau des 5G-Netzes werden von staatlicher Seite bejaht und gefördert. Dabei unterschlagen sie den damit einhergehenden Energieverbrauch und die daraus resultierenden Belastungen für das Klima, warnt unser Gastautor.

Laut eines aktuellen Berichts der Vereinten Nationen steht es um die Umwelt unseres Planeten so schlecht, dass die Gesundheit der Menschen zunehmend bedroht wird. Daran ist aber nicht nur das viel diskutierte CO2 schuld. Vielmehr gilt es angesichts der globalen Lage, auch die „heiligen Kühe“ Digitalisierung und Mobilfunk ernsthaft ins Visier zu nehmen. Deren unbestrittener, vielfach bestechender Nutzen darf nicht länger über die mit ihnen verknüpften ökologischen Gefahren hinwegtäuschen.

Digitale Kommunikation kann teils durchaus umweltfreundliche Effekte haben, erzeugt aber unterm Strich neue oder verschärfte Umweltprobleme. Mögliche Einsparpotenziale verpuffen, wenn sich die Rechnerleistungen alle anderthalb Jahre verdoppeln und immer mehr Geräte produziert und genutzt werden.

Beim weltweiten Stromverbrauch liegt das Internet im Länderranking auf Platz 3; es dürfte also mitverantwortlich sein für den Klimawandel. Namentlich die Supercomputeranlagen, euphemistisch Cloud genannt, fressen gigantische Energiemengen. Jörn Gutbier unterstreicht als Vorstandsvorsitzender der Verbraucherorganisation Diagnose Funk: „Auch die digitale Transformation der Gesellschaft ist letztendlich fossil.“

 

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Der neue Klimaabsolutismus

Besonders mächtig ist das herrschende Tabu beim Mythos Mobilfunk – ganz offensichtlich wegen damit verbundener praktischer Vorteile auf Nutzerseite und kapitalistischer Interessen auf Herstellerseite. Die nahezu omnipräsente Strahlung dürfte freilich ihren Anteil an der Aufheizung des Erdklimas haben – primär wegen der mit ihr entstehenden Verlustenergien. Gemäß dem Zweiten Hauptsatz der Wärmelehre geht schlussendlich alles in Wärme über, also auch die Strahlenenergie. Dabei dürfte der effektive technische Wirkungsgrad des Mobilfunks, bezogen auf die in den Endgeräten genutzte Energie, der geringste sein im Vergleich zu allen sonst bekannten Technologien.

Die jetzt angestrebte flächendeckende Bestrahlung mit 4G- und 5G-Mobilfunk bis in letzte Täler und Kellerwinkel hinein kann man ohne Übertreibung als Funktotalitarismus bezeichnen. Angesichts der kontroversen wissenschaftlichen Befunde auf diesem Gebiet drängt sich die Frage auf: Steht neuerdings die Perfektionierung der Funkinfrastruktur noch über dem grundrechtlichen Prinzip der körperlichen Unversehrtheit und dem darauf zu beziehenden Vorsorgegebot?

5G wird den Energieverbrauch deutlich steigern

Denn es gibt international etliche Indizien dafür, dass Mobilfunk nicht nur thermisch, sondern selbst unterhalb der Grenzwerte biologisch wirken kann. Studien legen übrigens nahe, dass nicht nur Menschen, sondern auch Bäume unter der Strahlung zu leiden haben. Warum ignoriert man von staatlicher Seite bislang Appelle, das Waldsterben endlich dahingehend intensiver zu untersuchen?

Bei 5G sind es die fehlenden Indizien für die gesundheitliche Unbedenklichkeit dieser neuen Strahlungsart, die ans Vorsorgeprinzip gemahnen und wissenschaftliche Rufe nach einem Moratorium beim Ausbau ethisch rechtfertigen. Zudem gibt gerade auch hier der ökologische Aspekt Anlass zur Sorge.

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So klimaschädlich sind transparente Gebäude

So warnt Medizinprofessor Karl Hecht von der Berliner Charité mit Blick auf 5G: „Die thermischen Wirkungen dieses Systems bewirken ein sanftes Vergrillen des Lebens auf der Erde. Mensch, Tiere, Pflanzen.“ Laut Hecht ist eine Erwärmung der Hülle der mit 5G-Funknetzen bestückten Erde zu erwarten. Jedenfalls wird 5G-Mobilfunk ein Mehrfaches an Energieverbrauch im Vergleich zu den Vorgängergenerationen mit sich bringen.

Dass es so kommt, ist aber kein Naturgesetz, sondern bedingt durch den ideologischen Glauben an unbedingtes Wachstum, das irrtümlich mit Fortschritt gleichgesetzt wird. Mehr als bisher sollte erforscht und einkalkuliert werden, wie viel elektrische Energieleistung in Zukunft mit Funk, dem Internet der Dinge, Smart City und Smart Country sowie Radar und WLAN beim autonomen Fahren letztlich in Wärme umgesetzt wird.

Ökologisch und gesundheitlich dürfte es hilfreich sein, wenn künftig auf Outdoor-Mobilfunk gesetzt wird – am besten in  Gestalt eines Netzes von erkennbaren Hotspots, sodass Indoor-Funk nur dort zum Einsatz kommt, wo er wirklich gebraucht wird.

Der Autor ist apl. Professor für Systematische Theologie an der Universität Erlangen-Nürnberg, Pfarrer im Ruhestand und Publizist

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