Mobilfunkantennen sollen an jede Gemeindestraße

Der Beirat der Bundesnetzagentur und die Autoindustrie ziehen jetzt an einem Strang: Die Politiker fordern, dass es im Zuge des Aufbaus der 5G-Mobilfunktechnik unter anderem eine „verpflichtende 5G-Netzabdeckung“ für Kreis- und Gemeindestraßen geben soll und der Verband der Autoindustrie will laut Handelsblatt eine Versorgung mit 5G entlang aller Verkehrswege. Dem Normalbürger schaudert hinsichtlich des zu erwartenden Elektrosmogs und sogar die Netzbetreiber mahnen zur Zurückhaltung.

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Eine Information von Baubiologie Plauen Rüdiger Weis

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WLAN-Router in die LED-Masten

.. noch eine weitere Zwangsbeglückung und Quelle für hochfrequente Strahlung:

https://www.zfk.de/energie/beleuchtung/artikel/internet-aus-der-strassenlaterne-2018-06-13/

Villingen-Schwenningen will flächendeckend WLAN-Router in die LED-Masten einbauen.

Eine Information von Baubiologie Plauen Rüdiger Weis

NTP: Mobilfunk erzeugt Krebserkrankungen

NTP: Mobilfunk erzeugt Krebserkrankungen

Datum: 11. April 2018

Das National Toxicology Program, kurz NTP, hat mittels Versuchen an Ratten nachgewiesen, dass Mobilfunkstrahlung Krebs erzeugt. Dieser Befund wurde am Mittwoch, 21.3.2018 im Rahmen einer dreitägigen Konferenz präsentiert, organisiert von der nordamerikanischen FDA.

Der dabei beobachtete Krebstyp, Herzgebewekrebs, ist bei Ratten sehr selten, eine zufällige Erkrankung kann somit ausgeschlossen werden. Alarmierend ist die Tatsache, dass genau dieser Krebstyp auch bei Menschen beobachtet werden, die ihre Mobilfunkgeräte jahrelang auf der höchsten Verbrauchsstufe benutzt haben. Im Versuch wurden je 105 männliche und weibliche Ratten 2 Jahre lang einer Ganzkörperbestrahlung ausgesetzt, 9 Stunden am Tag und 7 Tage die Woche. Geprüft wurden die in der Mobilfunkbranche üblichen Frequenzen, von der 1. bis zur 4. Generation.

Die Wissenschaftler erwarten, dass dieser Befund die Debatte über Mobilfunk verändern wird, insbesondere im Hinblick auf die nächste, fünfte Generation.

Kevin Mottus, der Präsident der kalifornischen Hirntumorgesellschaft, setzt Mobiltelefone gleich mit Asbest und Tabak; sie sollten Warnhinweise bekommen, um vor Gesundheitsrisiken zu warnen.

Die Studie zeigt ausserdem, dass neugeborene Ratten ein kleineres Gewicht und eine höhere Sterblichkeitsrate haben, wenn sie in einer bestrahlten Kammer leben.

Quelle: https://ntp.niehs.nih.gov/ntp/about_ntp/trpanel/2018/march/tr596peerdraft.pdf

Eine Information von Baubiologie Plauen Rüdiger Weis

Wir hacken Deutschland

oder wie sicher ist der Datenzugriff …..

Ein sehr guter Beitrag über Datensicherheit in dieser vernetzten Welt, es soll nach Regierungsmeinung immer weitere Vernetzungen geben, ein Entzug ist kaum möglich und die Hacker können sich über unsichere Verbindungen, Router usw. in die Energieversorgung, in Krankenhäuser usw. einloggen, abschalten, Daten ändern (z.B. Medikationen!)

http://www.3sat.de/mediathek/?mode=play&obj=69615

Eine Information von Baubiologie Plauen

27.11.2017: Tag des offenen Thoma Holz100-Objektes / Vortragsreihe „Sehen – Fühlen – Erleben“

Themen: bedürfnisorientiert Planen & Bauen, gebäudebedingte Krankheiten, versteckte Energieverbräuche, Bau- und Schlafplatzuntersuchung, Elektrosmog in Wohnräumen und Vorstellung Thoma Holz100
Referenten: Anke Plehn / Dipl.-Ing. Architektin – Baubiologin (IBN) – Mediatorin – Büro für Perma-Architektur und Kommunikation, Dieter Garten / Geobiologe und Norman Weitz / Weitz.-Möbel & Weitz.-Massivholzhaus
Ort: Erna-Berger-Straße 21, 01097 Dresden (Penthouse-Wohnung)
Zeit: 17 bis 20 Uhr

Weitere Informationen zu Ablauf und Anmeldung
Anmeldung: Planungsbüro für gesundes Bauen, info@gesundes-Bauen.com oder Tel. 0172 7042990
Bitte eine verbindliche Zusage bis 15.11.2017 (per E-Mail oder Telefon).

Glyphosat – Gift für alle(s)

Roundup® ist unter diesem und anderen Markennamen das weltweit am meisten gespritzte Pflanzenschutzmittel. Vierzig Jahre nach dessen Markteinführung wurde sein Wirkstoff Glyphosat als wahrscheinlich krebserregend für den Menschen eingestuft. Vor dem Hintergrund der in der Europäischen Union anstehenden Entscheidung über ein Glyphosat-Verbot geht die Doku dem Skandal auf den Grund.

Allein 2014 wurden 825.000 Tonnen des starken Unkrautvernichters Glyphosat auf Feldern und in Gärten ausgebracht. Die Besorgnis hinsichtlich der Gefahren, die von dem weltweit meistgespritzten Pflanzenschutzmittel ausgehen, ist groß.

Zumal die Internationale Agentur für Krebsforschung Glyphosat im März 2015 als wahrscheinlich krebserregend für den Menschen einstufte und damit zu einem ganz anderen Schluss kam als die großen amerikanischen und europäischen Gesundheitsbehörden, die Monsantos Roundup® und dessen Wirkstoff Glyphosat als ungefährlich bezeichneten.

Anknüpfend an ihren investigativen Dokumentarfilm „Monsanto, mit Gift und Genen“ aus dem Jahr 2008, zeigt die Autorin Marie-Monique Robin in ihrem neuen Film, dass Roundup® noch gefährlicher ist als bisher befürchtet:

Der „Allestöter“ – so der Beiname des Produkts im Spanischen – macht krank und vergiftet Böden, Pflanzen, Tiere und Menschen, denn er ist überall anzutreffen: im Wasser, in der Luft, im Regen, in der Erde und in Lebensmitteln.

Außerdem ist Glyphosat nicht nur krebserregend, sondern auch eine hormonaktive Substanz, ein starkes Antibiotikum und ein Chelatbildner, der Spurenelemente bindet.

Der Film enthüllt die katastrophalen Folgen dieser Eigenschaften und zeigt aufwühlende Bilder von Opfern in den USA, Argentinien, Frankreich und Sri Lanka; auch zahlreiche Wissenschaftler kommen zu Wort.

Roter Faden des Dokumentarfilms ist der symbolische Prozess vom Oktober 2016 in Den Haag:

Beim internationalen Monsanto-Tribunal klagte eine Bürgerinitiative den Saatgut-Multi in dessen Abwesenheit auf Ökozid und Verbrechen gegen die Menschlichkeit an.

Ergebnis des Prozesses ist ein hieb- und stichfestes Rechtsgutachten, das möglicherweise dazu führen wird, dass „Ökozid“ als Tatbestand im internationalen Recht Anerkennung findet.

Glyphosat, Kolumne, Monsanto, Prozess

MONSANTO: GIFT FÜR ALLE(S)

Kolumne: Glyphosat wirkt vielfältig zerstörerisch, warnt Filmautorin Marie-Monique Robin.

Durch meinen vorherigen Dokumentarfilm „Monsanto, mit Gift und Genen“ aus dem Jahr 2008 wusste ich schon viel über Glyphosat, den Wirkstoff des Herbizids „Roundup“. Aber dass der Schaden, den diese Chemikalie anrichtet, so groß ist, war mir nicht bewusst. In meinen Augen ist sie eines der giftigsten Produkte, das die Menschheit je erfunden hat.

Nur wenige Menschen wissen, dass die Substanz bereits 1964 patentiert und zunächst zur Kesselreinigung benutzt wurde. Im Jahr 1974 ließ Monsanto sie als Unkrautvernichtungsmittel patentieren. Allerdings wirkt sie derart, dass sie, wenn sie in den Erdboden gelangt, dort die Mineralien bindet und den Pflanzen wichtige Nährstoffe entzieht. In Sri Lanka löste diese chelatbildende Verbindung in einem Reisanbaugebiet eine Epidemie tödlicher Nierenkrankheiten aus. Von der WHO wurde Glyphosat 2015 als „wahrscheinlich krebserregend für Menschen“ eingestuft.

Seitdem haben in den USA 3.000 am Non-Hodgkin-Lymphom erkrankte Landwirte eine Sammelklage gegen Monsanto eingeleitet. Glyphosat kann das Hormonsystem beeinflussen und zu Fehlbildungen im Mutterleib führen. Im Jahr 2010 wurde die Substanz von Monsanto als Antibiotikum patentiert. Allerdings kann sie ebenso die guten Bakterien der Darmflora wie die der Böden zerstören.

Es gibt sehr wenige Chemikalien, die so vielfältig zerstörerisch wirken. Das ist sehr beunruhigend, da Glyphosat das am häufigsten eingesetzte Herbizid weltweit ist: 800.000 Tonnen wurden im Jahr 2016 versprüht, meist über gentechnisch veränderte Sojabohnen, mit denen wiederum europäische Tiere gefüttert werden. So wurden Glyphosatrückstände überall in der Nahrungskette gefunden, etwa in Biersorten und im menschlichen Urin!

Natürlich war der Prozess in Den Haag ein symbolischer, bei dem kein rechtskräftiges Urteil gesprochen werden konnte – Monsanto hatte keinen Verteidiger gestellt.

Dennoch: Am Ende plädiert das Tribunal dafür, den „Ökozid“, das Verbrechen gegen die Ökosysteme, zu einem Tatbestand des internationalen Gerichsthofs zu erklären. Die Zulassung von Glyphosat in der EU läuft Ende dieses Jahres aus. Würde die EU-Kommission eine Neuzulasssung gewähren, wäre das unverantwortlich.

(Obiges alles aus der ARTE Homepage)

Hier nun:

  1. der aktuelle Link zum Film

https://www.arte.tv/de/videos/069081-000-A/roundup-der-prozess/

  1. der Link zu dem anschließenden Gespräch mit der Filmautorin Monique Robin

https://www.arte.tv/de/videos/077422-001-A/gespraech-mit-marie-monique-robin/

In der ARTE-Mediathek ist er noch ca. bis zum 12.11.17 zu sehen.

Information von Baubiologie Plauen